Abschluss des Weiterbildungskurses zur interkulturellen Mediatorin

Abschluss des Weiterbildungskurses zur interkulturellen Mediatorin

Am 7. März fand im Vinschgau der feierliche Abschluss des Weiterbildungskurses zur interkulturellen Mediatorin statt. Zwölf Frauen aus neun Nationen, die alle im Vinschgau leben, haben erfolgreich teilgenommen und ihr Zertifikat erhalten. Sie teilen die gemeinsame Aufgabe, Brücken zwischen Kulturen zu bauen und damit das Zusammenleben in der Region aktiv mitzugestalten.

Während der mehrmonatigen Weiterbildung erwarben die Teilnehmerinnen vielfältige Kompetenzen. Im Bereich Bürgerkunde und Südtiroler Geschichte wurden sie von Martha Stocker begleitet, die ihnen politische und historische Zusammenhänge näherbrachte. Ebenso standen Einblicke in die Sozialdienste, das Gesundheitswesen und verschiedene Bildungswege auf dem Programm – wichtige Grundlagen, um Menschen im Alltag professionell zu unterstützen. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf systemischer Kommunikation und Arbeitsintegration, ergänzt durch Sensibilisierung zu Diskriminierung und Vielfalt. Praktische Übungen halfen dabei, das Gelernte direkt anzuwenden und in realen Situationen auszuprobieren. 

Mit ihrem Abschluss stärken die zwölf neu zertifizierten Mediatorinnen das interkulturelle Netzwerk im Vinschgau und leisten einen bedeutenden Beitrag zu einem offenen, solidarischen und respektvollen Miteinander. Die Weiterbildung wurde durch das ESF Projekt Inclusio Mewo 2.0 ermöglicht und schloss in die Netzwerkarbeit das Sprachenzentrum und SOVI Vinschgau ein. Die Mediatoren*Innen werden in Zukunft mit Sovi Vinschgau und Savera Bozen zusammenarbeiten können.


Weiterbildungskurs zur interkulturellen Mediatorin

19.03.2026

DEU